Rainer Schöttl, D.D.S.(USA)Interaktives Lernen zu modernen, alternativen Sichtweisen der Funktion, bei der Propriozeption und Muskeln im Vordergrund stehen!

Mit unserer neuen Online-Akademie verfolgen wir mehrere Ziele auf einmal:
  • Den Fokus auf propriozeptive und neuromuskuläre Aspekte der Funktion und CMD zu richten, woraus sich neue, effektive Behandlungsmöglichkeiten ergeben, aber auch neue, bessere Vorgehensweisen in der Prothetik.
  • Aus dem sturen Lernen durch Vorträge ausbrechen und Teilnehmer stattdessen zu involvieren.
  • Verschränktes Lernen: Hintergründe lassen sich oft besser mit einer individuellen Geschwindigkeit erkunden, wobei Zwischenfragen immer wieder zum Nachdenken anregen. Klinische Fähigkeiten werden hingegen viel besser in Präsenzkursen vermittelt. Unsere Onlinekurse sind auf unsere praktischen Workshops abgestimmt!
  • Themen einmal unverbindlich erkunden, ohne gleich Praxisausfälle und Reisekosten in kauf nehmen zu müssen.
  • Erscheinen zu einem vertiefenden Praxisworkshop mit einschlägigem Vorwissen, sodass man seine Zeit optimal zum Erlernen klinischer Fähigkeiten und zur Lösung von möglichen Probleme einsetzen kann.
Die Einschreibung erfolgt über www.cmd.academy, wo Sie zunächst auch nur einen kostenlosen Nutzerzugang einrichten lassen können, ohne einen Kurs zu belegen.

Und nun machen Sie es sich erst einmal bequem hier, sehen sich Ihr Nutzerprofil an, ändern Ihren Nutzernamen auf etwas Individuelles und ersetzen Ihr Passwort durch ein sicheres, das Sie sich merken können (vielleicht auch einfach in einen kurzen Satz). Lesen Sie im Nutzerforum, oder stellen dort Fragen, die Sie vielleicht zu unserem Kursprogramm haben. In jedem Kurs gibt es dann ein eigenes Forum, in dem Fachliches zum Kurs unter den Teilnehmern diskutiert wird.

Ihr Rainer Schöttl


Available courses

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Finden Sie die Diskussionen um die CMD verwirrend und dieses Thema macht Ihnen Sorge? Dann sind Sie ganz sicher nicht allein! Der Kursautor, Rainer Schöttl, D.D.S.(USA) hat bereits in seiner Jugend oft Dias für Vorträge seines Vaters vorbereitet und ihn auch oft begleitet. So konnte er die Entwicklung der Gnathologie in Deutschland noch selbst mitverfolgen und erhielt später seine Ausbildung in den USA auch an einer streng gnathologischen Universität. Jedoch lernte er während dieser Zeit auch Dr. Robert Jankelson kennen, den Sohn des Urhebers der Myozentrik, der eine völlig andere Sicht der Funktion zugrundeliegt. Statt Scharnierachsen und Manipulation der Unterkieferbewegung am Patienten ging es hier um Propriozeption, neuromuskuläre Reflexe und chronische Muskelverspannungen.

Seit über 35 Jahren verbindet Rainer Schöttl inzwischen eine persönliche Freundschaft mit Robert Jankelson und auch mit dem Vater selbst hatte er vor dessen Tod 1987 noch einen intensiven Erfahrungsaustausch. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland in die väterliche Praxis lehrt er Kurse zur Myozentrik und verfeinert die Vorgehensweisen. In diesem Kurs vermittelt er eine Fülle von Informationen, nicht nur zur Myozentrik, sondern auch zur Funktionslehre im Allgemeinen, durch welche die sich manchmal diametral gegenüberliegenden Standpunkte verständliche werden.

Von der Scharnierachse zur propriozeptiven Steuerung: Was ist der Unterschied zwischen der gnathologischen und der neuromuskulären Funktionslehre?

Im Kurs benutzen wir "Myozentrik – Fakt und Meinung" in der 2. Auflage als Arbeitsbuch. Buchen Sie bitte Ihre Teilnahme an diesem Kurs unter www.cmd.academy zusammen mit dem Arbeitsbuch, insofern Sie es nicht bereits haben. Sie können es auch nachträglich noch vom Verlag beziehen, was aber etwas mehr kostet. Dieses Arbeitsbuch kommt auch noch in weiteren Kursen zum Einsatz.

Dies ist der Basiskurs, der die Voraussetzung für die Teilnahme  am Hands-On Praxisworkshop "CMD und Myozentrik" bildet und auf dem auch die übrigen ITMR-Kurse aufbauen.

Online-Kursressourcen
  1. Lektionen zu vier Tehemenbereichen: "Einführung Funktionslehre in der Zahnmedizin", "Die Ganthologie", "Dr. Bernard Jankelson und die Myozentrik in den 60er Jahren" und "Die Myozentrik in der neueren Zeit".
  2. Kursforum für Teilnehmer
  3. Interaktives Glossar
  4. Videos
  5. Interaktive Zwischenfragen
  6. Abschlussprüfung





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Chronische Muskelverspannung lösen, ganz einfach mit einer speziellen niederfrequenten Stimulation, die über auf der Haut aufgeklebte Elektroden appliziert wird!

In der Neurologie, Schmerztherapie und Physiotherapie ist die transkutane elektrische Neural-Stimulation (TENS) etwas  Alltägliches, nicht aber in der Zahnmedizin – und schon gar nicht, wenn es dabei nicht um die Analgesie, sondern um die Therapie von Muskeln geht! Gerade bei CMD-Patienten spielen jedoch chronische Verspannungen in der Kaumuskulatur eine wichtige Rolle. Meist überlässt der Zahnarzt die Arbeit an Weichgeweben entsprechend ausgebildeten Manualtherapeuten und das ist eine gute und wichtige Kooperation. Jedoch fehlt hier oft die räumliche und zeitliche Nähe, sodass es nicht möglich ist, die Auswirkungen der Therapie auf die Kieferstellung unmittelbar zu bewerten.

Die spezifische Form der TENS, die vom Urheber der Myozentrik, Bernard Jankelson in den 60er Jahren in Kooperation mit einem Muskelphysiologen an der University of Oregon entwickelt wurde, vermag diese Lücke zu überbrücken, sodass chronische Verspannungen in der Kaumuskulatur auch direkt in der Zahnarztpraxis gelöst werden können, wo dann sofort die Konsequenzen für die Behandlungsplanung gezogen werden können. Ebenso können aber auch Verspannungen von anderen Muskeln im Körper gelöst werden, auch wenn diese spezifische TENS-Modalität außerhalb der Myozentrik noch so gut wie unbekannt ist, bei Herstellern von Geräten ebenso, wie bei Händlern und Therapeuten.

Dieser Kurs basiert auf Praxiserfahrungen, die sich im Lauf von über 35 Jahren sowohl mit Patienten, als auch Kursteilnehmern angesammelt haben und vermittelt dieses Wissen allen, die ein Interesse daran haben, Verspannungen in Muskeln schnell und effizient lösen zu können. Er wird begleitet durch ein Manual, das für die Teilnehmer zum Download als PDF-Datei bereitsteht. Es enthält neben Bildern und Texten auch Eingabefelder, in die Teilnehmer alles eintragen können, was für sie in diesem Zusammenhang wichtig ist. So können sie sich im Lauf des Kurses ein individuelles Manual zusammenstellen, das sie in die Zukunft begleitet und anpassungsfähig bleibt. Unter anderem werden dabei folgende Fragen beantwortet:

  • Wie funktioniert TENS?
  • Welche TENS-Geräte sind geeignet für diese Modalität, was ist bei der Auswahl zu beachten?
  • Welche Art von Elektroden eignen sich besonders für spezifische Therapiestellen?
  • Wo genau sollen die Elektroden aufgelegt werden, welche Anlagen haben sich besonders bewährt?
  • Wie wird das TENS-Gerät eingestellt?
  • Welche Vorgehensweise und welche Kommunikation mit dem Patienten hat sich bewährt?
  • Wann sollte TENS nicht eingesetzt werden?
  • Wie kann man Muskelverspannungen durch die Therapie von Reflexpunkten am Ohr lösen?

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Gesichtsbögen findet man in praktisch jeder Zahnarztpraxis und für das Anlegen gibt es eine eigene Ziffer in der GOZ, die 8010 "Arbiträre Scharnierachsenbestimmung". Zwar machen es fast alle so, aber warum eigentlich? Verringert das Fehler, oder verursacht es gar welche? Und wenn, welche Art von Fehler, sind sie vorhersehbar? Gibt es einen besseren Weg?

Ja, den gibt es, allerdings erfordert der ganz neue und teils ungewohnte Arbeitsabläufe, die im ITMR Kurs PLA praktisch eingeübt werden. Will man das nicht wieder einfach blind machen, sondern wirklich verstehen, so gilt es Einiges zu lernen. Und dafür dient dieser Online-Kurs, den man zusammen mit dem Praxiskurs buchen kann, oder separat – und sei es auch nur, um sich erst einmal unverbindlich über dieses Thema zu informieren.

In aller Ruhe kann man so Dinge über Artikulatoren lernen, die man eigentlich sowieso wissen sollte, um sie auch richtig einzustellen. Man kann Klavier spielen, indem man einfach die gleichen Tasten drückt, wie ein anderer, oder man lernt, Noten zu lesen und seine eigenen Tastenkombinationen zu finden. Selbst wenn man überhaupt nichts an seinen Gerätschaften ändert, kann man so viele Fehler vermeiden, die einem das Leben schwer machen können!

In Bearbeitung:


Scheint Ihnen die CMD-Therapie mit all den teuren Geräten, die dafür angepriesen werden zu kompliziert? Die meisten Fälle lassen sich auch ganz einfach lösen, wenn man nur weiß, wie!

In diesem Online-Kurs werden Hintergründe und Vorgehensweisen erklärt, die in jeder Praxis machbar sind. Das Vorgehen erfolgt in mehreren Stufen, um sicherzustellen, dass man als Behandler am Schluss nicht auch noch Ärger mit den CMD-Patienten bekommt, die oftmals aufgrund vorausgegangener Erfahrungen nicht nur verunsichert, sondern auch zutiefst frustriert sind.

Statt komplizierter Axiografiegeräte braucht es lediglich das richtig ausgewählte und angewandte Bisskissen. In Schritten geht die Therapie dann voran, ohne unnötige Risiken einzugehen, sodass man seinem Patienten weder das Blaue vom Himmel versprechen, noch seine Patienten abgeben muss, nur weil der Verdacht einer CMD im Raum steht.

Der Kurs führt die Teilnehmer bis zur Erstellung eines Myozeptors, einer leicht herzustellender elastischen Schiene, mit der man recht einfach umgehen kann, obwohl sie voll adjustiert ist. Vorausgehend wird die Teilnahme am CMD-Basiskurs empfohlen. Der Kurs dient auch der Vorbereitung auf den gleichnamigen Hands-On Praxisworkshop.

In Planung

Die einfache Vermessung der Kiefer-, Kopf- und Körperhaltung durch die Vermessung kontrolliert erstellter Fotos bietet eine einfache und vielseitige Alternative zu kostspieligen computerisierten Analysesystemen, bei denen man kaum Einfluss auf die Auswertungsparameter hat.

Das Fundament bildet ein solides Konzept dazu, was Haltung eigentlich ist und wodurch sich eine gesunde von einer ungesunden Haltung unterscheidet. Dabei fügt sich dieses Konzept nahtlos in das Bild der neuromuskulären Propriozeption, die im CMD-Basiskurs in Bezug auf die Kieferhaltung bereits näher erarbeitet wurde. Sinnvolle Referenzpunkte werden gezeigt, deren Palpation und Markierung im zugehörigen PLA+ Praxis-Workshop dann auch praktisch eingeübt wird. Als nächstes wird die exakte Kamerausrichtung erklärt und welche Art von Bildern sinnvoll ist. Die Auswertung kann mit diversen Programmen erfolgen, die einfache Werkzeuge für Grafik beinhalten, von Powerpoint und Word über Open Office bis hin zu echten Grafikprogrammen. Wichtig ist am Ende die diagnostische Aussage, sowie die Möglichkeit zur Dokumentation des Behandlungsverlaufs auch im interdisziplinären Team!